- 1. Design und Datenaufbereitung: Wo Qualität beginnt
- 2. Vorstufe und Maskenherstellung: Präzision auf den Mikrometer genau
- 3. Basismaterial-Vorbereitung: Die Grundlage für Stabilität
- 4. Bildgebung und Ätzen: Wo das Muster entsteht
- 5. Schichtenausrichtung und Laminierung: Der Aufbau mehrlagiger Strukturen
- 6. Bohren und Durchkontaktierung: Verbindungen zwischen den Schichten
- 7. Verkupferung und Galvanisierung: Die elektrische Verbindung
- 8. Lötstoppmaske, Bestückungsdruck und Oberflächenfinish: Schutz und Kennzeichnung
- 9. Elektrische Prüfung und Qualitätskontrolle: Vertrauen durch Verifikation
- 10. Bestückungsvorbereitung: Der letzte Schritt vor der Montage
- 11. Serienfertigung: Skalierung mit konstanter Qualität
- 12. Herausforderungen meistern: Best Practices für fehlerfreie Produktion
- Fazit: Erfolg durch systematische Exzellenz
Die Herstellung von Leiterplatten ist weit mehr als das bloße Ätzen von Kupferbahnen auf ein Substrat. Es ist ein präziser, vielschichtiger Prozess, bei dem jeder einzelne Schritt über den Erfolg oder Misserfolg des Endprodukts entscheidet. Von der ersten Designidee bis zur fehlerfreien Massenfertigung durchläuft eine Leiterplatte zwölf kritische Prozessschritte – jeder mit eigenen technischen Herausforderungen und Qualitätsanforderungen.
In den über 20 Jahren unserer Erfahrung bei Flex Plus haben wir gelernt: Die Qualität einer Leiterplatte wird nicht erst in der Endkontrolle bestimmt, sondern in jedem einzelnen Schritt des Herstellungsprozesses. Ein Fehler im frühen Designstadium kann zu kostspieligen Nacharbeiten führen. Eine unzureichende Materialvorbereitung beeinträchtigt die Zuverlässigkeit. Und mangelnde Prozesskontrolle gefährdet die gesamte Serienfertigung.
Dieser Artikel führt Sie durch die zwölf entscheidenden Prozessschritte der Leiterplattenproduktion und zeigt, worauf es in jeder Phase wirklich ankommt.
1. Design und Datenaufbereitung: Wo Qualität beginnt
Der Produktionsprozess beginnt lange bevor die erste Maschine eingeschaltet wird – er beginnt am Zeichenbrett oder vielmehr am Computer-Design-System. Die Schaltplanerstellung (Schematic Capture) und das Layout-Design bilden das Fundament jeder erfolgreichen Leiterplatte.
In dieser Phase werden die elektrischen Verbindungen definiert, Komponenten platziert und die Leiterbahnführung festgelegt. Doch das allein reicht nicht aus. Ein professionelles Design muss auch fertigungsgerecht sein – ein Konzept, das wir Design for Manufacturability (DFM) nennen.
DFM bedeutet, dass bereits im Designstadium die Anforderungen der Fertigung berücksichtigt werden. Sind die Leiterbahnabstände ausreichend für den Ätzprozess? Können die Bohrlöcher mit den verfügbaren Werkzeugen präzise gebohrt werden? Ist die Kupferdicke für die thermischen Anforderungen angemessen?
Bei Flex Plus führen wir eine umfassende DFM-Analyse durch, bevor ein Design in die Produktion geht. Wir prüfen kritische Parameter wie minimale Leiterbahnbreiten (bei uns bis zu 0,05 mm), Abstände zwischen den Leiterbahnen und die Platzierung von Durchkontaktierungen. Diese Überprüfung identifiziert potenzielle Fertigungsprobleme, bevor sie zu teuren Produktionsverzögerungen führen.
Ein weiterer kritischer Aspekt ist die Nutzenplanung (Panelization). Hierbei werden mehrere Leiterplatten auf einem größeren Panel angeordnet, um die Materialausnutzung zu optimieren und die Fertigungseffizienz zu steigern. Eine durchdachte Nutzenplanung kann die Produktionskosten erheblich senken und die Ausbeute verbessern. Mehr zu unseren Rapid Prototyping Services finden Sie auf unserer spezialisierten Seite.
2. Vorstufe und Maskenherstellung: Präzision auf den Mikrometer genau
Nach der Designfreigabe folgt die Konvertierung der Designdaten in fertigungsgerechte Formate. Die CAD-Daten werden in Gerber-Dateien umgewandelt – das universelle Format für die Leiterplattenproduktion.
Diese Gerber-Dateien enthalten alle Informationen über Kupferschichten, Bohrlöcher, Lötstoppmasken und Bestückungsdrucke. Jede Schicht wird separat verarbeitet und muss perfekt aufeinander abgestimmt sein. Bereits eine Abweichung von wenigen Mikrometern kann zu Kurzschlüssen oder unterbrochenen Verbindungen führen.
Die Photomasken werden entweder durch Direktbelichtung (LDI – Laser Direct Imaging) oder durch filmbasierte Verfahren erstellt. Bei Flex Plus setzen wir auf moderne LDI-Technologie, die höchste Präzision und Reproduzierbarkeit gewährleistet. Diese Technologie ermöglicht es uns, selbst feinste Strukturen mit Leiterbahnbreiten von nur 0,05 mm zuverlässig abzubilden.
3. Basismaterial-Vorbereitung: Die Grundlage für Stabilität
Die Auswahl und Vorbereitung des Basismaterials ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit der fertigen Leiterplatte. Bei flexiblen Leiterplatten verwenden wir hauptsächlich Polyimid (PI) – ein Material, das herausragende thermische Stabilität, chemische Beständigkeit und mechanische Flexibilität bietet.
Das Basismaterial wird zunächst zugeschnitten und gereinigt, um Verunreinigungen zu entfernen, die die Haftung der Kupferschichten beeinträchtigen könnten. Anschließend wird es mit einer dünnen Kupferfolie beschichtet – üblicherweise mit einer Dicke zwischen 18 μm und 70 μm (½ oz bis 2 oz), abhängig von den Stromanforderungen der Anwendung.
Für spezielle Anwendungen wie Wearables oder medizinische Implantate entwickeln wir bei Flex Plus ultradünne Designs mit nur 25 Mikrometern Dicke – und das bei zweiseitigen Flex-Leiterplatten mit Vergoldung. Diese Innovation ermöglicht es unseren Kunden, extrem kompakte Geräte zu entwickeln, ohne Kompromisse bei der elektrischen Leistung einzugehen.
4. Bildgebung und Ätzen: Wo das Muster entsteht
In diesem Schritt wird das eigentliche Leiterbahnmuster auf die Kupferschicht übertragen. Zunächst wird eine lichtempfindliche Schicht (Photoresist) auf die Kupferoberfläche aufgebracht. Diese Schicht wird dann durch die zuvor erstellte Photomaske belichtet.
Die belichteten Bereiche härten aus und schützen die darunter liegenden Kupferbahnen. Die unbelichteten Bereiche werden im Entwicklungsprozess entfernt, sodass das gewünschte Leiterbahnmuster freigelegt wird.
Anschließend erfolgt der Ätzprozess. Das ungeschützte Kupfer wird durch eine chemische Lösung – meist Ammoniumperchlorid oder Eisen(III)-chlorid – aufgelöst. Übrig bleiben nur die geschützten Kupferbahnen, die das elektrische Netzwerk der Leiterplatte bilden.
Die Präzision dieses Schrittes ist entscheidend. Überätzen führt zu schmalen oder unterbrochenen Leiterbahnen. Unterätzen hinterlässt unerwünschte Kupferreste, die Kurzschlüsse verursachen können. Bei Flex Plus kontrollieren wir den Ätzprozess kontinuierlich, um gleichbleibende Ergebnisse zu garantieren.
5. Schichtenausrichtung und Laminierung: Der Aufbau mehrlagiger Strukturen
Bei mehrlagigen Leiterplatten – die bis zu acht Lagen bei flexiblen und bis zu zwölf Lagen bei Rigid-Flex-Designs umfassen können – ist die präzise Ausrichtung und Verbindung der einzelnen Schichten von größter Bedeutung.
Jede Kupferschicht wird mit Prepreg (vorimprägnierten Glasfasermatten) getrennt. Die Schichten werden exakt aufeinander ausgerichtet – eine Abweichung von mehr als 50 Mikrometern ist in vielen Anwendungen inakzeptabel. Passermarken auf jeder Schicht helfen dabei, die korrekte Ausrichtung zu gewährleisten.
Der Laminierungsprozess verbindet die Schichten unter Hitze und Druck zu einem einzigen, stabilen Verbund. Bei Flex Plus kontrollieren wir Temperatur, Druck und Dauer des Laminierungsprozesses präzise, um Delaminationen, Blasenbildung oder Verformungen zu vermeiden.
Dieser Schritt ist besonders kritisch bei Rigid-Flex-Leiterplatten, die starre und flexible Bereiche kombinieren. Die unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten der Materialien erfordern eine sorgfältige Prozesssteuerung, um Spannungen und Risse zu verhindern.
6. Bohren und Durchkontaktierung: Verbindungen zwischen den Schichten
Nach der Laminierung werden Bohrlöcher für Durchkontaktierungen (Vias) und Komponentenanschlüsse gebohrt. Diese Löcher verbinden die verschiedenen Kupferschichten miteinander und ermöglichen dreidimensionale elektrische Verbindungen.
Wir unterscheiden zwischen mechanischem Bohren für größere Löcher und Laserbohren für Mikrovias mit Durchmessern von weniger als 0,15 mm. Laserbohren ermöglicht hochdichte Designs, wie sie in modernen Smartphones und Wearables erforderlich sind.
Die Lochqualität ist entscheidend für die Zuverlässigkeit. Ausgefranste Kanten, Grate oder Verschmutzungen können die nachfolgende Verkupferung beeinträchtigen. Deshalb werden die Bohrlöcher nach dem Bohren gründlich gereinigt und entgratet.
Ein weiterer kritischer Aspekt ist die Toleranzkontrolle. Bei Flex Plus halten wir die Bohrtoleranzen innerhalb von ±0,05 mm, um sicherzustellen, dass die Durchkontaktierungen präzise mit den Leiterbahnen auf allen Schichten verbunden werden.
7. Verkupferung und Galvanisierung: Die elektrische Verbindung
Die Durchkontaktierung erfolgt durch stromlose Kupferabscheidung und anschließende galvanische Verstärkung. Zunächst wird eine dünne Kupferschicht chemisch auf die Bohrlochwände abgeschieden – ein Prozess, der als stromlose Verkupferung bezeichnet wird.
Diese Schicht dient als leitfähige Basis für die nachfolgende galvanische Verstärkung, bei der das Kupfer elektrochemisch aufgebaut wird. Die Kupferdicke in den Durchkontaktierungen muss ausreichend sein, um die elektrischen und mechanischen Anforderungen zu erfüllen – typischerweise mindestens 20-25 μm.
Bei Flex-Leiterplatten ist die Kupferverteilung besonders anspruchsvoll, da die flexible Basis unterschiedliche Abscheidungsraten verursachen kann. Wir nutzen speziell angepasste Galvanikprozesse, um eine gleichmäßige Kupferverteilung auf allen Oberflächen zu gewährleisten.
Zusätzlich können Sperrschichten aus Nickel oder anderen Metallen aufgebracht werden, um die Kupferoberfläche vor Oxidation zu schützen und die Lötbarkeit zu verbessern.
8. Lötstoppmaske, Bestückungsdruck und Oberflächenfinish: Schutz und Kennzeichnung
Die Lötstoppmaske – meist in charakteristischem Grün, aber auch in anderen Farben erhältlich – wird auf die Leiterplatte aufgetragen, um die Kupferbahnen zu isolieren und vor Kurzschlüssen zu schützen. Nur die Lötpads und Kontaktstellen bleiben frei.
Der Bestückungsdruck (Silkscreen) fügt Bauteilbezeichnungen, Logos und andere Kennzeichnungen hinzu, die bei der Bestückung und Wartung hilfreich sind. Diese Beschriftungen müssen präzise positioniert und gut lesbar sein.
Abschließend wird ein Oberflächenfinish aufgebracht, um die Lötbarkeit zu verbessern und die Kupferoberflächen vor Oxidation zu schützen. Gängige Optionen sind:
- HASL (Hot Air Solder Leveling): Kosteneffektiv, aber weniger planare Oberfläche
- ENIG (Electroless Nickel Immersion Gold): Hervorragende Lötbarkeit und Korrosionsschutz
- OSP (Organic Solderability Preservative): Umweltfreundlich und kosteneffizient
- Immersion Silver/Tin: Gute Lötbarkeit mit moderaten Kosten
Bei Flex Plus beraten wir unsere Kunden bei der Auswahl des optimalen Oberflächenfinishs für ihre spezifische Anwendung, unter Berücksichtigung von Faktoren wie Lötverfahren, Lagerdauer und Umgebungsbedingungen.
9. Elektrische Prüfung und Qualitätskontrolle: Vertrauen durch Verifikation
Vor der Auslieferung durchläuft jede Leiterplatte eine umfassende Qualitätsprüfung. Diese umfasst:
Automatische Optische Inspektion (AOI): Hochauflösende Kameras erfassen jede Leiterplatte und vergleichen sie mit den Designdaten. Weitere Details zu modernen PCB-Prüfmethoden finden Sie in diesem umfassenden Leitfaden. Fehlende oder zusätzliche Kupferbahnen, Kurzschlüsse oder Unterbrechungen werden sofort erkannt.
Elektrischer Test: Ein Flying-Probe-Test oder ein Nadelbetttester überprüft die elektrische Kontinuität aller Verbindungen und identifiziert Kurzschlüsse oder Unterbrechungen, die optisch nicht erkennbar sind.
Röntgeninspektion: Besonders bei mehrlagigen Leiterplatten und Mikrovias ist eine Röntgeninspektion unverzichtbar, um die Qualität der inneren Schichten und Durchkontaktierungen zu überprüfen.
Impedanzmessung: Bei Hochfrequenzanwendungen muss die charakteristische Impedanz der Leiterbahnen innerhalb enger Toleranzen liegen. Wir führen stichprobenartige Impedanzmessungen durch, um die Spezifikationstreue zu garantieren.
Diese Prüfungen sind nicht optional – sie sind integraler Bestandteil unseres Qualitätsmanagementsystems, das nach ISO 9001, ISO 13485, IATF 16949 und ISO 14001 zertifiziert ist.
10. Bestückungsvorbereitung: Der letzte Schritt vor der Montage
Nach erfolgreicher Prüfung werden die Leiterplatten für die Bestückung vorbereitet. Dies umfasst das Vereinzeln der Nutzen, das Entfernen von Verbindungsstegen und die finale Reinigung.
Für Kunden, die eine Komplettlösung wünschen, bieten wir bei Flex Plus auch komplette Bestückungsdienstleistungen an. Unser Flex PCBA-Service umfasst:
- SMT-Bestückung (Surface Mount Technology) für miniaturisierte Komponenten
- THT-Bestückung (Through-Hole Technology) für mechanisch beanspruchte Bauteile
- Chip-on-Board (COB): Unsere Spezialtechnologie für ultradünne Designs
Besonders stolz sind wir auf unsere COB-Integration. Mit einer Chip-Platzierungspräzision, bei der der Versatzwinkel innerhalb von ±5° kontrolliert wird, übertreffen wir die Industriestandards. Unsere innovative magnetische Fixiertechnologie löst die Herausforderung unebener flexibler Substrate, und die Verkapselungsdicke wird mit einer Toleranz von nur 50-100 μm (±25-50 μm) kontrolliert.
Nach der Bestückung erfolgen Reflow-Löten, AOI-Kontrolle und elektrische Funktionstests, um sicherzustellen, dass jede Baugruppe den Spezifikationen entspricht.
11. Serienfertigung: Skalierung mit konstanter Qualität
Der Übergang von der Prototypenfertigung zur Massenfertigung ist eine der größten Herausforderungen in der Leiterplattenproduktion. Es reicht nicht aus, einfach die Stückzahlen zu erhöhen – der gesamte Prozess muss skalierbar und reproduzierbar sein.
Bei Flex Plus optimieren wir die Ausbeute durch:
Optimierte Nutzenplanung: Die Anordnung der Leiterplatten auf dem Panel wird so gestaltet, dass die Materialausnutzung maximiert und die Produktionseffizienz gesteigert wird.
Prozesskontrolle: Statistische Prozesskontrolle (SPC) überwacht kritische Parameter in Echtzeit. Abweichungen werden sofort erkannt und korrigiert, bevor sie zu Ausschuss führen.
Feedback-Schleifen: Erkenntnisse aus der Produktion fließen zurück in die Designoptimierung. Wenn ein bestimmtes Designmerkmal konsistent zu Fertigungsproblemen führt, arbeiten wir mit unseren Kunden zusammen, um Verbesserungen zu implementieren.
Für Hochvolumen-Produktion setzen wir auf Rolle-zu-Rolle-Verarbeitung (Roll-to-Roll), besonders für lange, schmale Flex-Designs. Für Prototypen und gemischte Produktionen verwenden wir Blatt-für-Blatt-Verarbeitung. Beide Methoden sind durch modernste Ausrüstung und präzise Prozesskontrolle optimiert.
12. Herausforderungen meistern: Best Practices für fehlerfreie Produktion
Trotz fortschrittlichster Technologie und strenger Prozesskontrollen gibt es Herausforderungen, die nur durch Erfahrung und systematisches Vorgehen gemeistert werden können.
DFM-Abstimmung: Der häufigste Grund für Produktionsverzögerungen ist eine unzureichende DFM-Abstimmung. Designs, die nicht fertigungsgerecht sind, führen zu niedrigen Ausbeuten, Nacharbeiten oder sogar kompletten Design-Überarbeitungen. Deshalb beginnen wir bei Flex Plus jeden Auftrag mit einer gründlichen DFM-Analyse und kommunizieren direkt mit den Produktionsingenieuren unserer Kunden.
Prototypen-Feedback: Die schnelle Prototypenfertigung – bei uns standardmäßig innerhalb einer Woche, im Notfall in drei Tagen – ermöglicht es, Designfehler frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren. Ein gut validierter Prototyp reduziert das Risiko kostspieliger Änderungen in der Massenfertigung erheblich.
Materialauswahl: Die Wahl des richtigen Basismaterials ist entscheidend. Polyimid bietet hervorragende thermische Stabilität und Flexibilität, aber für einige Anwendungen können Alternativen wie FR-4 oder unser innovatives TPU-Material (Thermoplastisches Polyurethan) besser geeignet sein. TPU-Schaltungen bieten medizinische Biokompatibilität und sind ideal für Wearables und medizinische Geräte.
Zertifizierung und Compliance: In regulierten Branchen wie Medizintechnik, Automobil oder Luft- und Raumfahrt sind Zertifizierungen nicht optional. Unsere ISO 13485-Zertifizierung für Medizingeräte und IATF 16949 für Automotive-Anwendungen garantieren, dass unsere Prozesse den strengsten Industriestandards entsprechen.
Fazit: Erfolg durch systematische Exzellenz
Die Herstellung fehlerfreier Leiterplatten ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis systematischer Exzellenz in jedem der zwölf Prozessschritte. Von der ersten Designüberprüfung bis zur finalen Qualitätskontrolle muss jeder Schritt mit Präzision, Fachwissen und einem tiefen Verständnis für die Anforderungen der jeweiligen Anwendung durchgeführt werden.
Bei Flex Plus kombinieren wir über 20 Jahre Erfahrung in der flexiblen Leiterplattenfertigung mit modernster Technologie und einem kompromisslosen Qualitätsanspruch. Unser Ansatz geht über reine Fertigung hinaus – wir sind Engineering-Partner, die von der Designberatung über die Prototypenfertigung bis zur Massenfertigung und Komplettbestückung alle Aspekte der Leiterplattenproduktion beherrschen.
Ob ultradünne Designs mit nur 25 Mikrometern, lange flexible Schaltungen bis zu vier Metern, innovative TPU-Schaltungen für medizinische Anwendungen oder komplexe Rigid-Flex-Designs mit bis zu zwölf Lagen – wir haben die Expertise und die Kapazitäten, um Ihre anspruchsvollsten Projekte zu realisieren.
Die Qualität einer Leiterplatte wird nicht am Ende überprüft – sie wird vom ersten Designkonzept an eingebaut. Mit systematischer Exzellenz in jedem Prozessschritt, direkter Kommunikation mit unseren Produktionsingenieuren und einem tiefen Verständnis für die spezifischen Anforderungen verschiedener Industrien helfen wir unseren Kunden, ihre innovativen elektronischen Designs erfolgreich zum Leben zu erwecken.
Denn am Ende entscheidet nicht eine einzelne Technologie über den Erfolg – sondern die perfekte Beherrschung aller zwölf Prozessschritte, von der ersten Designidee bis zur fehlerfreien Serienfertigung.
